July
23th – 24th; 8 o´clock:
Let the world rock! Nachdem
wir schon Wochen und Monate zuvor geplant, organisiert und aufgebaut hatten
war es endlich so weit! Unser PlayGround-Open-Air konnte beginnen.
Die
Location :
Mittwoch - wir umzingelten den Spielplatz mit Zaun und verlegten mehrere
hundert Meter Stromleitungen, doch noch immer sah der Platz leer aus.
Am nächsten Tag wurde die Bühne aufgebaut, ein paar Stunden
später nochmals vergrößert und neben ihr eine Leinwand,
auf der man die Ereignisse des Abends mitverfolgen konnte. Um unsere Gäste
bestens zu versorgen ließen wir in den nächsten Stunden unsere
neue, selbst gebaute Rockbar, die Cocktailbar und die Pilsbar, den Ausschank
und eine Imbissbude aus dem Boden sprießen. Hunderte kleine bunte
Lampen sollten den Platz bei Nacht erleuchten und mussten in die Fassungen
geschraubt werden. Das Gelände glich nun keinem Spielplatz mehr sondern
einem Festivalgelände mit atemberaubender Atmosphäre. Freitag
Früh rollte die Bühnentechnik an. Nun war alles fertig. Die
Riesenbühne mit ihren grell leuchtenden, bunten Scheinwerfern, war
mitten in der Waldlichtung platziert; über die Wiese zog ein Duft
von frischen Steaks, Würstchen und Pommes.
Das Festival konnte beginnen.
Die
Bands:
Nach wochenlangem Bewerbungsunterlangen Sichten und Demo-Cd´s Hören
hatten wir endlich unsere Top 11. Es waren die unterschiedlichsten Musikrichtungen
zu hören, für jeden sollte etwas dabei sein. Eines war für
uns dennoch klar: Es soll keinen klassischen Cover-Rock zu hören
geben. Das Programm reichte von Ska über A-Capella-Gesang bis hin
zu Punk, Reggae und Heavy Metal. On Stage waren: Fat Fries, Bad Husband,
Lost in you, Airsoul, Sideshow Bop, The Havanna Pussy Club, m.i.god.,
und als Headliner Superskank aus Nürnberg, The Mellers vom Bodensee,
Nebrasska aus ganz Deutschland und Ras Dashan aus Ingolstadt. Die Bands
gaben alles, um die meist im Regen stehenden Partypeople zu begeistern.
Und trotz der (nur) 540 Gästen war die Stimmung super und die Bands
fühlten sich pudelwohl. Wir bekamen des Öfteren zu hören,
dass unsere Aufmachung und Ablauforganisation sehr professionell wären.
Manche Gruppen haben sich auch für 2005 wieder beworben was uns zeigt,
dass die Bands in so einer chilligen Location gerne spielen.
Die
Helfer:
Ohne den vielen ehrenamtlichen Leuten würde so ein Festival erst
gar nicht zustande kommen. Wir waren ein Team von 94 fleißigen Händen
die in kleine Gruppen aufgeteilt waren. Jeder wusste für welchen
Bereich er zuständig war, riß sich dafür fast den Arsch
auf und ließ sich keinen falls anmerken, daß es schiffte.
An
dieser Stelle nochmals ein riesen, fettes Dankeschön an alle Helfer.
Ohne euch, eurem Engagement und dem Zusammenhalt im Team wäre ein
solches Festival nicht durchführbar. Auch ein herzliches Dankeschön
an die Ämter und Behörden für die Genehmigungen.
Wir sagen besten, besten Dank und „We hope, to see you next year
“!
Die
Gäste:
Trotz des verregneten Wochenendes hatten wir 540 Besucher. Schon anhand
dieser Zahl kann man sehen, dass unser Programm in der Region ankommt.
Es gibt genügend No-Name-Festivals, die bei Regen nur eine Hand voll
Besucher zählen. Ihr motiviert uns, auch wenn wir 2004 Verlust machen,
2005 einen erneuten Versuch zu starten. Leider waren nicht viele Zelte
auf unserer Campingwiese, was wohl am Pisswetter lag. Doch die Resonanz,
die wir bekamen war eindeutig positiv ? super Location, Spitzenmusik,
professionelle Organisation, gemütliche Atmosphäre - einfach
ein klasse Event.
Hat´s
auch euch gefallen? Dann sagt es weiter, schreit es in die Welt hinaus,
damit wir nächstes Jahr wieder ordentlich durchstarten und abrocken
können. Nennslingen lebt! Nennslingen rockt! |