Bericht 2004
July 23th – 24th; 8 o´clock:
Let the world rock!

Nachdem wir schon Wochen und Monate zuvor geplant, organisiert und aufgebaut hatten war es endlich so weit! Unser PlayGround-Open-Air konnte beginnen.

Die Location :
Mittwoch - wir umzingelten den Spielplatz mit Zaun und verlegten mehrere hundert Meter Stromleitungen, doch noch immer sah der Platz leer aus. Am nächsten Tag wurde die Bühne aufgebaut, ein paar Stunden später nochmals vergrößert und neben ihr eine Leinwand, auf der man die Ereignisse des Abends mitverfolgen konnte. Um unsere Gäste bestens zu versorgen ließen wir in den nächsten Stunden unsere neue, selbst gebaute Rockbar, die Cocktailbar und die Pilsbar, den Ausschank und eine Imbissbude aus dem Boden sprießen. Hunderte kleine bunte Lampen sollten den Platz bei Nacht erleuchten und mussten in die Fassungen geschraubt werden. Das Gelände glich nun keinem Spielplatz mehr sondern einem Festivalgelände mit atemberaubender Atmosphäre. Freitag Früh rollte die Bühnentechnik an. Nun war alles fertig. Die Riesenbühne mit ihren grell leuchtenden, bunten Scheinwerfern, war mitten in der Waldlichtung platziert; über die Wiese zog ein Duft von frischen Steaks, Würstchen und Pommes.
Das Festival konnte beginnen.

Die Bands:
Nach wochenlangem Bewerbungsunterlangen Sichten und Demo-Cd´s Hören hatten wir endlich unsere Top 11. Es waren die unterschiedlichsten Musikrichtungen zu hören, für jeden sollte etwas dabei sein. Eines war für uns dennoch klar: Es soll keinen klassischen Cover-Rock zu hören geben. Das Programm reichte von Ska über A-Capella-Gesang bis hin zu Punk, Reggae und Heavy Metal. On Stage waren: Fat Fries, Bad Husband, Lost in you, Airsoul, Sideshow Bop, The Havanna Pussy Club, m.i.god., und als Headliner Superskank aus Nürnberg, The Mellers vom Bodensee, Nebrasska aus ganz Deutschland und Ras Dashan aus Ingolstadt. Die Bands gaben alles, um die meist im Regen stehenden Partypeople zu begeistern. Und trotz der (nur) 540 Gästen war die Stimmung super und die Bands fühlten sich pudelwohl. Wir bekamen des Öfteren zu hören, dass unsere Aufmachung und Ablauforganisation sehr professionell wären. Manche Gruppen haben sich auch für 2005 wieder beworben was uns zeigt, dass die Bands in so einer chilligen Location gerne spielen.

Die Helfer:
Ohne den vielen ehrenamtlichen Leuten würde so ein Festival erst gar nicht zustande kommen. Wir waren ein Team von 94 fleißigen Händen die in kleine Gruppen aufgeteilt waren. Jeder wusste für welchen Bereich er zuständig war, riß sich dafür fast den Arsch auf und ließ sich keinen falls anmerken, daß es schiffte.
An dieser Stelle nochmals ein riesen, fettes Dankeschön an alle Helfer. Ohne euch, eurem Engagement und dem Zusammenhalt im Team wäre ein solches Festival nicht durchführbar. Auch ein herzliches Dankeschön an die Ämter und Behörden für die Genehmigungen.
Wir sagen besten, besten Dank und „We hope, to see you next year “!

Die Gäste:
Trotz des verregneten Wochenendes hatten wir 540 Besucher. Schon anhand dieser Zahl kann man sehen, dass unser Programm in der Region ankommt. Es gibt genügend No-Name-Festivals, die bei Regen nur eine Hand voll Besucher zählen. Ihr motiviert uns, auch wenn wir 2004 Verlust machen, 2005 einen erneuten Versuch zu starten. Leider waren nicht viele Zelte auf unserer Campingwiese, was wohl am Pisswetter lag. Doch die Resonanz, die wir bekamen war eindeutig positiv ? super Location, Spitzenmusik, professionelle Organisation, gemütliche Atmosphäre - einfach ein klasse Event.

Hat´s auch euch gefallen? Dann sagt es weiter, schreit es in die Welt hinaus, damit wir nächstes Jahr wieder ordentlich durchstarten und abrocken können. Nennslingen lebt! Nennslingen rockt!